Informationen für Betroffene und Angehörige

Ratgeber Brustkrebs

Informationen für Betroffene und Angehörige
 
 
Brustkrebs

Links zu Brustkrebs

Frauenselbsthilfe nach Krebs e. V.
www.frauenselbsthilfe.de

mamazone – Frauen und Forschung gegen Brustkrebs e. V.
www.mamazone.de

BRCA-Netzwerk – Hilfe bei familiärem Brust- und Eierstockkrebs e. V.
www.brca-netzwerk.de

Susan G. KOMEN Deutschland e. V. – Verein für die Heilung von Brustkrebs
www.komen.de

Brustkrebs Deutschland e. V.
www.brustkrebsdeutschland.de

19. Oktober 2017
Zertifizierte Brustkrebszentren müssen klar definierte Qualitätskriterien der Deutschen Krebsgesellschaft erfüllen.
  
12. Oktober 2017
Mithilfe der TNM-Klassifikation kann das Stadium der Krebserkrankung bestimmt und so die Therapie besser geplant werden.
  
29. August 2017
Einige Frauen haben ein besonders hohes Risiko für Brust- und/oder Eierstockkrebs, denn sie tragen eine Mutation im BRCA1- oder BRCA2-Gen in sich.
  
08. August 2017
Die Rehabilitation soll Patientinnen bei der Rückkehr in den Alltag und ggf. das Berufsleben unterstützen.
  
01. August 2017
Bewegung ist die beste Möglichkeit, einem Lymphödem entgegenzuwirken. Vor allem Entstauungsgymnastik eignet sich für Patientinnen.
  

Brustkrebs entsteht durch die Veränderung des Erbmaterials bestimmter Zellen im Körper. Diese vermehren sich ungebremst und bilden ein Karzinom (Krebsgeschwür). Invasiver Krebs überwindet Gewebegrenzen und zerstört das Gewebe in seinem Umfeld. Die genauen Ursachen für die Entstehung von Brustkrebs sind noch unklar. Es gibt aber bestimme Risikofaktoren, die Brustkrebs wahrscheinlicher machen können. Hierzu zählt der Konsum von Nikotin (Rauchen) und Alkohol. Grundsätzlich gilt: Je mehr Nikotin und/oder Alkohol eine Frau zu sich nimmt, desto größer ist ihr Brustkrebsrisiko. Eine Rolle spielen auch die Hormone, so kann z. B. eine Hormonersatztherapie das Risiko für Brustkrebs erhöhen. Manchen Frauen haben eine erbliche Vorbelastung.

Etwa 75.000 Frauen erkranken jährlich an Brustkrebs. Seltener trifft es Männer. Brustkrebs ist meist in den Milchdrüsen bzw. Drüsenläppchen angesiedelt (lobuläres Karzinom) oder in den Milchgängen (duktales Karzinom). Es gibt darüber hinaus Morbus Paget der Brust, inflammatorischen (entzündlichen) Brustkrebs und Sarkome in der Brust. Bei etwa einem Viertel aller Tumorerkrankungen in der Brust handelt es sich um Brustkrebs. Die anderen Tumoren sind gutartig und werden in der Regel operativ entfernt. Die Brustdrüse, in der die meisten Krebserkrankungen der Brust entstehen, besteht aus Drüsenlappen. Diese wiederum setzen sich aus Drüsenläppchen zusammen. Die Milchgänge verlaufen von den Drüsenläppchen aus und führen zur Brustwarze.

Eine gesunde Ernährung und Lebensweise sind immer ratsam, auch bei Brustkrebs. Auf Rauchen und Alkoholkonsum sollte man verzichten. Fettreiche tierische Produkte wie Fleisch und Wurst sollte man nur in Maßen zu sich nehmen. Ratsamer ist der Verzehr von frischem Obst und Gemüse und Produkten aus Vollkorn. So erhält man wertvolle Ballaststoffe, Vitamine, Spurenelemente u. v. m. Wichtig sind auch ausreichende Bewegung und Sport, beispielsweise Gymnastik nach einer überstandenen Krebsoperation. Eine Brustrekonstruktion kann nach einer Mastektomie erfolgen. Eine Rehabilitation kann bei der Wiederaufnahme des alltäglichen Lebens hilfreich sein. Sie erfolgt oft unmittelbar nach dem Klinikaufenthalt. Die Angehörigen können den betroffenen Patientinnen eine große Stütze sein.